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PORTULAK IM GARTEN: 8 GRÜNDE, WARUM SIE IHN NICHT ENTFERNEN SOLLTEN

simo simo 6 Min. Lesezeit

Portulak (Portulaca oleracea) gehört zu den Pflanzen, die im Garten schnell als Unkraut abgestempelt werden. Er wächst niedrig, breitet sich aus und taucht häufig genau dort auf, wo man ihn eigentlich nicht erwartet. Doch bevor man ihn einfach aus dem Boden zieht, lohnt sich ein genauerer Blick.

Die Pflanze ist nicht nur essbar, sondern wird in verschiedenen Regionen auch traditionell als Gemüse verwendet. Gleichzeitig kann ihr dichter Wuchs bestimmte Bereiche des Gartens bedecken und damit eine interessante Ergänzung für naturnahe Gartenflächen sein.

Natürlich bedeutet das nicht, dass Portulak überall wachsen sollte. In Gemüsebeeten oder zwischen empfindlichen Pflanzen kann seine Ausbreitung durchaus unerwünscht sein. Wer jedoch etwas Platz hat, kann einige Exemplare stehen lassen und ihre Eigenschaften beobachten.

1. Portulak liefert interessante Nährstoffe

Portulak ist als essbare Wildpflanze bekannt und enthält verschiedene wertvolle Nährstoffe. Dazu gehören unter anderem Vitamin C sowie weitere Vitamine und Mineralstoffe. Besonders bekannt ist die Pflanze außerdem für ihren Gehalt an pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren.

Damit kann Portulak eine interessante Ergänzung zu einer abwechslungsreichen Ernährung sein. Wie bei anderen Lebensmitteln gilt jedoch: Eine einzelne Pflanze ist kein Wundermittel und ersetzt keine ausgewogene Ernährung.

2. Er ist essbar und vielseitig verwendbar

Die jungen Blätter und zarten Triebe können in der Küche verwendet werden. Roh geben sie Salaten eine leicht säuerliche, frische Note und sorgen gleichzeitig für eine knackige Konsistenz.

Portulak lässt sich außerdem in Suppen und Eintöpfen verwenden. Wer traditionelle Konservierungsmethoden ausprobieren möchte, kann ihn auch einlegen.

Sein leicht säuerlicher Geschmack passt besonders gut zu Salaten, Gemüsegerichten und verschiedenen einfachen Sommergerichten.

3. Er kann freie Stellen im Garten bedecken

Portulak wächst niedrig und breitet seine Triebe häufig seitlich über den Boden aus. Dadurch kann er offene Stellen relativ schnell bedecken.

Ein solcher dichter Pflanzenbestand kann den Boden vor direkter Sonneneinstrahlung schützen und dazu beitragen, dass die Oberfläche weniger schnell austrocknet. Allerdings sollte man seine Ausbreitung im Auge behalten, wenn andere Pflanzen den Platz benötigen.

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