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Die Wahrheit über die schwarze Ader in Garnelen: Was ist sie und was passiert, wenn man sie isst?

Omar Omar 4 Min. Lesezeit

Viele bezeichnen es als „schwarze Ader“, aber diese Bezeichnung ist irreführend. Diese dunkle Linie ist keine Ader im üblichen Sinne. Es handelt sich schlichtweg um den Verdauungstrakt der Garnele.

Anders ausgedrückt: Es handelt sich um den Teil der Schleimhaut, durch den die im marinen Lebensraum aufgenommenen Elemente hindurchgelangen. Je nachdem, wo die Garnele lebte und was sie fraß, kann diese Schleimhaut kleine Partikel wie Sand oder Futterreste enthalten.

Die Farbe kann variieren:

  • sehr dunkelbraun oder schwarz
  • gräulich
  • manchmal leicht grünlich

Garnelen, die in der Nähe von sandigen oder schlammigen Böden leben, haben oft einen deutlicher sichtbaren Verdauungstrakt. Deshalb ist die Linie bei manchen dicker als bei anderen.

Kann man Garnelen essen, ohne diesen Faden zu entfernen?

Gute Nachricht: In den allermeisten Fällen ist der Verzehr einer Garnele mit diesem Faden nicht gefährlich, sofern sie vollständig durchgegart ist.

Viele Köche – sowohl Hobbyköche als auch Profis – verzichten jedoch aus verschiedenen praktischen Gründen darauf.

Zunächst einmal ist da die Geschmacksfrage. Der Inhalt des Verdauungstrakts kann manchmal einen leicht bitteren oder leicht sandigen Geschmack im Mund hinterlassen. Dieses Phänomen ist subtil, aber durchaus wahrnehmbar, insbesondere bei großen Garnelen.

Zweitens spielt die Präsentation eine Rolle. Eine perfekt geputzte Garnele sieht auf dem Teller einfach appetitlicher aus, besonders wenn sie im Rahmen eines geselligen Essens serviert wird.

Schließlich möchten manche Menschen mit empfindlicher Verdauung diesen Teil lieber meiden. Durch das Weglassen können sie das Gericht unbesorgt genießen.

Wann ist es unbedingt notwendig, die schwarze Linie zu entfernen?

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