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Die alte tibetische Knoblauchkur: Ein Heilmittel für Dutzende von Gesundheitsproblemen

Omar Omar 6 Min. Lesezeit

Ja, Knoblauch kann durchaus Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein.

Als Lebensmittel liefert er verschiedene Pflanzenstoffe und kann Speisen Geschmack verleihen, sodass weniger Salz oder andere stark verarbeitete Würzmittel notwendig sein können.

Es gibt außerdem wissenschaftliche Untersuchungen zu möglichen Zusammenhängen zwischen Knoblauch beziehungsweise Knoblauchpräparaten und bestimmten Herz-Kreislauf-Risikofaktoren. Die Ergebnisse sind jedoch nicht gleichbedeutend mit einem Nachweis, dass eine bestimmte traditionelle Knoblauchkur Krankheiten behandelt.

Vor allem bei Bluthochdruck oder erhöhten Cholesterinwerten sollte Knoblauch deshalb nicht als Ersatz für eine ärztlich empfohlene Behandlung betrachtet werden.

Nebenwirkungen sind möglich

Auch ein natürliches Lebensmittel kann Nebenwirkungen verursachen.

Größere Mengen Knoblauch können bei manchen Menschen zu Sodbrennen, Magenbeschwerden, Blähungen oder Übelkeit führen. Besonders empfindliche Personen können stärker reagieren.

Knoblauch kann außerdem die Blutgerinnung beeinflussen. Das kann insbesondere für Menschen relevant sein, die Medikamente einnehmen, die die Blutgerinnung beeinflussen.

Wer regelmäßig Medikamente einnimmt oder an einer chronischen Erkrankung leidet, sollte deshalb vor der Einnahme konzentrierter Knoblauchpräparate oder selbst hergestellter Mischungen mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer Apothekerin beziehungsweise einem Apotheker sprechen.

Sollte man die vorgeschriebene Dosierung übernehmen?

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