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Die alte tibetische Knoblauchkur: Ein Heilmittel für Dutzende von Gesundheitsproblemen

Omar Omar 6 Min. Lesezeit

In traditionellen Rezepten findet man teilweise genaue Angaben wie 10 bis 15 Tropfen täglich über einen bestimmten Zeitraum, gefolgt von einer mehrjährigen Pause.

Solche Dosierungen sind jedoch nicht automatisch medizinisch validiert. Die Tatsache, dass eine Dosierung in einem traditionellen Rezept überliefert wird, bedeutet nicht, dass ihre Sicherheit oder Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen wurde.

Insbesondere bei einer selbst hergestellten Mischung lässt sich die tatsächliche Konzentration der Inhaltsstoffe nicht zuverlässig bestimmen.

Aus diesem Grund sollte die traditionelle Tropfendosierung nicht als allgemein sichere medizinische Einnahmeempfehlung verstanden werden.

Fazit

Die sogenannte tibetische Knoblauchkur ist ein interessantes traditionelles Rezept, das im Internet seit vielen Jahren verbreitet wird. Knoblauch selbst ist ein wertvolles Lebensmittel und enthält verschiedene bioaktive Pflanzenstoffe, die wissenschaftlich untersucht werden.

Die weitreichenden Behauptungen über eine Heilung von Krankheiten, eine „Reinigung“ von Leber und Nieren oder eine direkte Beseitigung von Körperfett sind jedoch nicht ausreichend belegt.

Wer Knoblauch mag, kann ihn problemlos als Bestandteil einer abwechslungsreichen Ernährung verwenden. Bei gesundheitlichen Beschwerden, hohem Blutdruck, erhöhtem Cholesterin oder anderen Erkrankungen sollte die traditionelle Knoblauchkur jedoch keine medizinische Behandlung ersetzen.

Besondere Vorsicht ist bei selbst hergestellten alkoholischen Extrakten geboten. Vor allem hochprozentiger Alkohol, der nicht ausdrücklich für den menschlichen Verzehr bestimmt ist, sollte niemals eingenommen werden.

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