Auch Salz wird traditionell als Mittel gegen Unkraut verwendet. Es kann Pflanzen Wasser entziehen und dadurch ihr Wachstum beeinträchtigen.
Genau deshalb ist bei dieser Methode jedoch Vorsicht geboten: Salz unterscheidet nicht zuverlässig zwischen Unkraut und gewünschten Pflanzen. Außerdem kann es sich im Boden anreichern und dort über längere Zeit andere Pflanzen schädigen.
Aus diesem Grund sollte Salz nicht auf Beeten, Rasenflächen oder im normalen Gartenboden verteilt werden. Für dauerhaft bepflanzte Bereiche ist diese Methode nicht empfehlenswert.
Essig
Essig kann die Blätter bestimmter Unkräuter schädigen und ist deshalb ebenfalls ein bekanntes Hausmittel. Wird er direkt auf die Blätter einer Pflanze aufgetragen, kann die Säure das Pflanzengewebe austrocknen und beschädigen.
Allerdings wirkt Essig nicht selektiv. Das bedeutet: Wenn die Flüssigkeit auf eine gewünschte Pflanze gelangt, kann auch diese Schaden nehmen.
Außerdem erreicht Essig nicht unbedingt die gesamten Wurzeln. Bei mehrjährigen Unkräutern kann die Pflanze deshalb später wieder austreiben.
Besonders vorsichtig sollte man bei der Anwendung in der Nähe von Gemüse, Blumen, Rasen und anderen Nutzpflanzen sein.
Kochendes Wasser
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