
Vertikale Rillen, die vom Nagelansatz bis zur Spitze verlaufen, sind am häufigsten. Sie entstehen oft mit der Zeit und gelten als natürlicher Bestandteil der Nagelentwicklung.
Mit zunehmendem Alter werden die Nägel etwas trockener und rauer, was das Auftreten dieser feinen Linien erklärt.
In den allermeisten Fällen sind sie harmlos. Sie können jedoch bei Müdigkeit, Stress oder unzureichender Flüssigkeitszufuhr deutlicher sichtbar sein. Ein gut gepflegter Nagel ist in der Regel glatter.
Horizontale Rillen: wenn der Nagel innehält

Weniger häufige, horizontale Rillen erregen oft mehr Aufmerksamkeit. Sie deuten meist auf eine vorübergehende Verlangsamung des Nagelwachstums hin. Dies kann nach einem starken Stressereignis, einer überstandenen Krankheit oder einer Phase körperlicher Anstrengung auftreten.
Der Nagel wächst dann wieder normal, und die Rille wandert allmählich zur Nagelspitze. Ist dieses Phänomen vorübergehend, besteht in der Regel kein Grund zur Sorge, dennoch ist eine sorgfältige Beobachtung ratsam.
Ernährung und Nägel: ein oft unterschätzter Zusammenhang
Rillen in den Nägeln können auch auf eine leicht unausgewogene Ernährung hinweisen. Fehlen dem Körper bestimmte essentielle Nährstoffe, können die Nägel stumpfer, brüchiger oder stärker gerillt werden.
Eine abwechslungsreiche Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Eiweiß und gesunden Fetten trägt zur Verbesserung der Nagelqualität bei. Auch ausreichendes Trinken ist wichtig: Trockene Nägel neigen eher zu Rillen.
Alter und Genetik spielen ebenfalls eine Rolle.
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