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Weißes Tuch am Autofenster: Dieses subtile Signal sollte jeder Fahrer kennen.

Omar Omar 3 Min. Lesezeit

Mehrere konkrete Situationen erklären diese diskrete Geste:

Eine mechanische Panne. Dies ist der häufigste Fall. Das Fahrzeug ist fahruntüchtig, die Warnblinkanlage reicht nicht aus, um die Situation zu verdeutlichen, und der Fahrer versucht, andere Verkehrsteilnehmer zu warnen.

Ein medizinischer Notfall an Bord. Manchmal versuchen die Fahrzeuginsassen zu signalisieren, dass jemand dringend Hilfe benötigt und dass sie sich auf dem Weg zum Rettungsdienst befinden.

Ein organisierter Konvoi. Bei Gruppenreisen – Pilgerfahrten, Trauerzügen, Gruppenausflügen – kann weißer Stoff verwendet werden, um Fahrzeuge derselben Gruppe zu kennzeichnen.

Kraftstoffmangel. Weniger häufig, aber möglich: Das Fahrzeug steht und wartet auf Hilfe.

Was dieses Signal nicht als Recht gewährt

Hüten Sie sich vor einem weit verbreiteten Irrtum: Ein weißes Tuch ist kein Ausweis. Es verleiht keinerlei Vorfahrtsrecht. Nur offizielle Einsatzfahrzeuge – Krankenwagen, Feuerwehrwagen, Polizeiautos – haben dieses Recht, und zwar nur, wenn sie Blaulicht und Sirene eingeschaltet haben.

Ein Autofahrer, der ein Tuch aus dem Fenster hängt, darf weder rote Ampeln überfahren, noch Geschwindigkeitsbegrenzungen überschreiten oder gesperrte Fahrspuren benutzen. Die Rücksichtnahme anderer Verkehrsteilnehmer bleibt jedoch rein freiwillig.

Wie sollten Sie reagieren, wenn Sie einem begegnen?

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