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Warum werden Baumstämme weiß gestrichen?

Omar Omar 4 Min. Lesezeit

Die Hauptfunktion dieser weißen Schicht besteht darin, den Stamm vor den Sonnenstrahlen zu schützen, insbesondere während Perioden intensiver Hitze.

Wie allgemein bekannt, reflektiert die Farbe Weiß Licht, anstatt es zu absorbieren. Dadurch wird die Erwärmung der Rinde an sehr sonnigen Tagen deutlich reduziert.

Ohne diesen Schutz können manche Bäume – insbesondere jüngere oder solche mit dünner Rinde – durch die anhaltende Sonneneinstrahlung Sonnenbrand erleiden. Dies kann zu Rissen, Schwächungen oder vorzeitigem Austrocknen führen.

Das Weiß dient somit als Wärmeschild und trägt dazu bei, eine stabilere Temperatur an der Oberfläche des Stammes aufrechtzuerhalten.

Eine Möglichkeit, bestimmte kleine Schädlinge einzudämmen

Ein weiterer, oft übersehener Vorteil: Diese Beschichtung kann auch dazu beitragen, bestimmte Insekten und kleine Parasiten abzuwehren.

Es ist bekannt, dass traditionell verwendete Mischungen, insbesondere solche auf Kalkbasis, die Rinde für bestimmte Schädlinge, die sich gerne dort ansiedeln, weniger attraktiv machen.

Diese Technik ist zwar keine Wunderlösung, trägt aber dazu bei, ein Umfeld zu schaffen, das für die Schädlinge weniger günstig ist, wodurch der Baum vor bestimmten Schäden geschützt werden kann.

Ein kleiner, aber bedeutender Vorteil: An einem gebleichten Baumstamm lassen sich Auffälligkeiten wie Risse, Flecken oder ungewöhnliche Spuren viel leichter erkennen. Dies ermöglicht bei Bedarf ein schnelleres Eingreifen.

Eine wertvolle Hilfe im Umgang mit Temperaturschwankungen.

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