Wakame gehört zu den bekanntesten essbaren Meeresalgen und ist vor allem in der asiatischen Küche seit Langem beliebt. Die dunkelgrüne Alge wird häufig in Suppen, Salaten und Gemüsegerichten verwendet. Inzwischen findet man Wakame auch in vielen europäischen Supermärkten und Reformhäusern.
Interessant ist Wakame vor allem wegen ihrer besonderen Kombination aus Ballaststoffen, Mineralstoffen und verschiedenen bioaktiven Pflanzenstoffen. Besonders bekannt ist die Alge für ihren natürlichen Jodgehalt, der für die normale Funktion der Schilddrüse benötigt wird.
Auch Fucoxanthin, ein natürliches Pigment aus Braunalgen, sorgt für Aufmerksamkeit. Der Stoff wird wissenschaftlich unter anderem im Zusammenhang mit dem Fett- und Energiestoffwechsel untersucht. Im Internet wird daraus allerdings häufig schnell ein „Fatburner“ gemacht.
Wakame und der Fettstoffwechsel
Wer sich mit Wakame beschäftigt, stößt häufig auf die Behauptung, die Alge könne Körperfett verbrennen. Ganz so einfach ist es nicht. Lebensmittel können eine ausgewogene Ernährung unterstützen, aber kein einzelnes Lebensmittel sorgt automatisch für eine Gewichtsabnahme.
Fucoxanthin gehört zu den interessanten Inhaltsstoffen von Braunalgen. In experimentellen Untersuchungen wurden verschiedene mögliche Stoffwechseleffekte untersucht. Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, dass der normale Verzehr von Wakame zuverlässig Körperfett reduziert.
Wenn Wakame beispielsweise kalorienreichere Beilagen ersetzt und zusammen mit Gemüse, Eiweißquellen und anderen nährstoffreichen Lebensmitteln gegessen wird, kann sie durchaus Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein.
Für eine nachhaltige Gewichtsregulation bleiben jedoch die gesamte Ernährung, Bewegung, Schlaf und die individuelle Energiebilanz entscheidend.
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