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Vorteile der weißen Maulbeere: Was steckt wirklich in Früchten und Blättern?

simo simo 6 Min. Lesezeit

 

Die weiße Maulbeere (Morus alba) stammt ursprünglich aus Asien und wird heute in verschiedenen Regionen der Welt kultiviert. Ihre hellen, süßlichen Früchte erinnern äußerlich an längliche Brombeeren und können frisch oder getrocknet verzehrt werden. Auch die Blätter des Baumes haben eine lange Tradition in der asiatischen Pflanzenkunde.

Besonders interessant ist die weiße Maulbeere wegen ihrer natürlichen Pflanzenstoffe. In den Früchten und Blättern finden sich unter anderem Polyphenole und weitere bioaktive Verbindungen. Einige dieser Inhaltsstoffe werden wissenschaftlich untersucht, insbesondere im Zusammenhang mit dem Kohlenhydratstoffwechsel und der Aufnahme von Zucker.

In traditionellen Anwendungen wurden Maulbeerblätter unter anderem als Tee verwendet. Dabei sollte jedoch zwischen traditioneller Verwendung und wissenschaftlich nachgewiesenen Wirkungen unterschieden werden. Ein Tee aus Maulbeerblättern ist kein Ersatz für eine medizinische Behandlung.

Weiße Maulbeere und ihre Inhaltsstoffe

Die Früchte liefern unter anderem Ballaststoffe und verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Je nach Reifegrad und Verarbeitung kann sich die Zusammensetzung deutlich unterscheiden. Getrocknete Maulbeeren enthalten beispielsweise wesentlich mehr natürliche Zucker pro Gewicht als frische Früchte, weil ihnen Wasser entzogen wurde.

Auch die Blätter enthalten verschiedene Pflanzenstoffe. Besonders untersucht werden bestimmte Polyphenole, die möglicherweise Einfluss auf die Verdauung von Kohlenhydraten haben können. Daraus entstand das Interesse an der weißen Maulbeere im Zusammenhang mit dem Blutzuckerspiegel.

Das bedeutet allerdings nicht, dass weiße Maulbeeren Diabetes heilen oder eine ärztlich verordnete Therapie ersetzen können. Wer Diabetes hat, sollte Veränderungen bei Ernährung oder Nahrungsergänzung immer mit dem behandelnden Arzt besprechen.

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