Blog

Tušt: Das unterschätzte „Unkraut“, das viel mehr kann, als man denkt

simo simo 4 Min. Lesezeit

Was viele Menschen einfach aus dem Garten entfernen, kann tatsächlich eine interessante essbare Wildpflanze sein. Tušt, auch als Portulak bekannt, wird seit Langem in verschiedenen Küchen verwendet und ist für seine knackige Konsistenz und seinen leicht säuerlichen Geschmack bekannt.

Die Pflanze wächst häufig an Wegrändern, in Gärten und auf trockenen Böden. Gerade deshalb wird sie schnell als Unkraut angesehen. Dabei enthalten die Blätter und Stängel verschiedene Nährstoffe und pflanzliche Verbindungen, die sie zu einer interessanten Ergänzung einer abwechslungsreichen Ernährung machen.

Warum ist Tušt so interessant?

Tušt enthält unter anderem Omega-3-Fettsäuren, Vitamin C, Beta-Carotin sowie Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium, Kalzium und Eisen.

Besonders bekannt ist die Pflanze für ihren Gehalt an Alpha-Linolensäure, einer pflanzlichen Omega-3-Fettsäure. Außerdem liefert sie verschiedene antioxidative Pflanzenstoffe.

Natürlich sollte Tušt nicht als Wundermittel betrachtet werden. Eine einzelne Pflanze kann keine ausgewogene Ernährung ersetzen. Trotzdem kann sie eine interessante Möglichkeit sein, mehr verschiedene Pflanzen in den Speiseplan zu integrieren.

1. Frisch im Salat

Eine der einfachsten Möglichkeiten ist, junge Blätter und zarte Stängel frisch zu verwenden.

Gut gewaschen kann Tušt klein geschnitten und unter einen gemischten Salat gegeben werden. Die leicht säuerliche Note passt besonders gut zu Tomaten, Gurken, Zwiebeln und einem einfachen Dressing aus Olivenöl und Zitronensaft.

Auch als Bestandteil eines sommerlichen Salats kann die Pflanze eine interessante Abwechslung bieten.

2. In Smoothies und Säften

Wer den Geschmack mag, kann kleine Mengen der gewaschenen Blätter in einen grünen Smoothie geben.

Zusammen mit Obst und anderem Blattgemüse entsteht ein frisches Getränk, das sich einfach in den Alltag integrieren lässt.

Dabei gilt auch hier: Abwechslung ist wichtiger als große Mengen einer einzelnen Pflanze.

3. Kurz gedünstet mit Knoblauch

Tušt muss nicht unbedingt roh gegessen werden.

Man kann die Pflanze kurz mit etwas Olivenöl und Knoblauch dünsten. Dadurch wird sie weicher und eignet sich hervorragend als einfache Gemüsebeilage.

Ein wenig Salz und Pfeffer reichen oft schon aus, um den natürlichen Geschmack hervorzuheben.

4. Für Suppen und Eintöpfe

👉 Klicken Sie auf die Schaltfläche unten, um weiterzulesen.

Weiterlesen

Seite 1 von 2