Wenn die prächtigen Blüten der Pfingstrosen verblüht sind, verändert sich das Bild im Garten schnell. Die Blüten hängen herab, die Blätter wirken weniger beeindruckend und plötzlich stellt sich die Frage: Soll man jetzt zur Gartenschere greifen oder die Pflanze einfach in Ruhe lassen?
Genau an diesem Punkt machen viele Gärtner einen Fehler. Denn bei Pfingstrosen müssen verblühte Blüten, grünes Laub und alte Stängel unterschiedlich behandelt werden. Während bestimmte Pflanzenteile direkt nach der Blüte entfernt werden können, sollte man mit einem vollständigen Rückschnitt noch warten.
Die richtige Pflege nach der Blüte hilft dabei, die Pflanze auf die nächste Saison vorzubereiten. Besonders das grüne Laub erfüllt während des Sommers noch eine wichtige Funktion und sollte deshalb nicht vorschnell entfernt werden.
VERBLÜHTE BLÜTEN KÖNNEN ENTFERNT WERDEN
Sobald die Pfingstrosenblüten verblüht und verwelkt sind, können Sie sie vorsichtig abschneiden. Dabei geht es vor allem darum, die Pflanze gepflegt aussehen zu lassen und die Bildung von Samenkapseln zu vermeiden.
Das Entfernen der verblühten Blüten bedeutet allerdings nicht, dass die Pfingstrose dadurch im selben Jahr erneut blüht. Pfingstrosen gehören nicht zu den Pflanzen, die durch regelmäßiges Ausputzen einfach eine zweite Blüte hervorbringen.
Stattdessen kann das Entfernen der verblühten Blüten dazu beitragen, dass die Pflanze ihre Ressourcen nicht unnötig in die Samenbildung steckt.
GRÜNES LAUB SOLLTE STEHEN BLEIBEN
Beim Laub sieht die Sache anders aus. Solange die Blätter gesund und grün sind, sollte man ihnen Zeit lassen. Sie betreiben weiterhin Photosynthese und tragen dazu bei, dass die Pflanze Energie für die kommende Saison speichern kann.
Ein zu früher Rückschnitt des Laubs nimmt der Pflanze einen Teil dieser wichtigen Energiequelle. Deshalb sollte man dem Wunsch widerstehen, die Pfingstrose direkt nach der Blüte komplett zurückzuschneiden.
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