WANN IST DER RICHTIGE ZEITPUNKT FÜR DEN RÜCKSCHNITT?
Mit dem vollständigen Rückschnitt sollte gewartet werden, bis das Laub auf natürliche Weise gelb wird und abstirbt. Dies geschieht normalerweise im späteren Herbst.
Im Ausgangstext wird Oktober oder November als möglicher Zeitraum genannt. Auch der erste stärkere Frost kann ein Hinweis darauf sein, dass die Pflanze ihre oberirdischen Teile für die Saison weitgehend beendet hat.
Erst dann ist der richtige Zeitpunkt gekommen, die alten Stängel zurückzuschneiden.
SO SCHNEIDEN SIE KRAUTIGE PFINGSTROSEN
Wenn das Laub vollständig abgestorben ist, können die oberirdischen Teile einer krautigen Pfingstrose zurückgeschnitten werden. Verwenden Sie dafür eine scharfe und saubere Gartenschere.
Die Stängel werden wenige Zentimeter über dem Boden abgeschnitten. Dabei sollte vorsichtig gearbeitet werden, damit die Krone der Pflanze direkt unter der Erdoberfläche nicht beschädigt wird.
Nach dem Schnitt sollten die abgeschnittenen Pflanzenteile aus dem Beet entfernt werden. Besonders wichtig ist das, wenn das Laub Anzeichen von Krankheiten oder Pilzbefall zeigt.
WARUM DAS ENTFERNEN ALTER PFLANZENRESTE SINNVOLL IST
Alte Blätter und Stängel können im Garten zurückbleiben und dadurch einen Ort bieten, an dem Krankheitserreger überdauern können. Deshalb ist eine gründliche Reinigung des Beetes nach dem Rückschnitt sinnvoll.
Gesundes Pflanzenmaterial kann je nach Kompostsystem kompostiert werden. Pflanzenteile mit deutlichen Krankheitssymptomen sollten dagegen nicht einfach auf den normalen Kompost gegeben werden.
SAUBERE GARTENSCHERE VERWENDEN
Auch das Werkzeug spielt bei der Pflanzenpflege eine Rolle. Eine saubere und scharfe Gartenschere ermöglicht saubere Schnitte und reduziert das Risiko, Krankheitserreger von einer Pflanze zur nächsten zu übertragen.
Vor allem wenn Sie zuvor erkrankte Pflanzenteile geschnitten haben, sollten die Klingen gründlich gereinigt werden, bevor Sie andere Pflanzen bearbeiten.
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