Medikamente und Speichelfluss: eine oft übersehene Nebenwirkung
Manche Medikamente können die Speichelproduktion anregen. Dies gilt insbesondere für Beruhigungsmittel, Antipsychotika, Antibiotika und sogar Ibuprofen. Das bedeutet nicht, dass Sie Ihre Medikamente absetzen sollten. Ein Gespräch mit Ihrem Arzt kann Ihnen jedoch ermöglichen, die Dosierung anzupassen oder andere, besser verträgliche Alternativen zu finden.

Schlafapnoe, Reflux, HNO-Erkrankungen: tieferliegende Ursachen
Vermehrter Speichelfluss kann auch auf komplexere Erkrankungen hinweisen: Schlafapnoe, gastroösophagealer Reflux oder eine Nasenscheidewandverkrümmung. Diese Erkrankungen begünstigen die Mundatmung und damit auch den Speichelfluss. Begleitsymptome können Schnarchen, anhaltende Müdigkeit und nächtliche Atemnot sein. In diesem Fall sollten Sie einen Schlafmediziner aufsuchen. Therapien wie die CPAP-Therapie können hier eine deutliche Verbesserung bringen.

Zähne, Schwangerschaft oder Mangelerscheinungen: unerwartete Faktoren
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