Die hepatische Steatose, auch „Fettleber“ genannt, bezeichnet eine abnorme Fettansammlung in den Leberzellen. Es gibt zwei Haupttypen:
Nichtalkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD): die häufigste Form, die nicht durch Alkohol verursacht wird. Sie betrifft vor allem Übergewichtige oder Adipöse, Menschen mit Typ-2-Diabetes oder Menschen mit hohem Cholesterinspiegel. Alkoholische Fettlebererkrankung: verursacht durch übermäßigen und lang anhaltenden Alkoholkonsum.
Anders als oft angenommen, betrifft diese Erkrankung nicht nur Menschen mit extremen Gewohnheiten. Eine zu reichhaltige und unausgewogene Ernährung oder einfach ein Mangel an Bewegung können bereits ausreichen, um sie auszulösen.
Warum wird es oft übersehen… und warum ist das gefährlich?
Zunächst gibt es keinerlei Anzeichen: keine Schmerzen, kein Fieber, keine sichtbaren Symptome. Doch die Leber schwillt unbemerkt an. Mit der Zeit verspüren manche Menschen anhaltende Müdigkeit, Beschwerden im rechten Oberbauch oder ein Völlegefühl nach dem Essen. Treten diese Symptome auf, bedeutet dies, dass sich die Leber entzündet. Unbehandelt kann dies zu schwerwiegenden Komplikationen wie nichtalkoholischer Steatohepatitis (NASH), Fibrose, Zirrhose oder sogar Leberkrebs führen. Aber keine Panik: Bei rechtzeitigem Handeln ist es durchaus möglich, den Zustand umzukehren.

Woran erkennt man, ob man betroffen ist?
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