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Mit diesen Tipps bringen Sie Ihre Sansevieria zum Blühen und verströmen einen herrlichen Duft in Ihrem ganzen Haus

simo simo 20 Min. Lesezeit

1. Der richtige Standort und die passende Beleuchtung…

Licht gehört zu den wichtigsten Faktoren für das Wachstum Ihrer Sansevieria. Die Pflanze ist zwar dafür bekannt, auch mit weniger Licht zurechtzukommen, doch für ein kräftiges Wachstum benötigt sie ausreichend Helligkeit. Besonders wenn Sie hoffen, dass Ihr Bogenhanf eines Tages blüht, sollten Sie einen geeigneten Standort wählen.

Ein Platz in der Nähe eines Fensters ist häufig eine gute Lösung. Dort erhält die Pflanze genügend Tageslicht, ohne dass ihre Blätter unbedingt der intensiven Mittagssonne ausgesetzt sein müssen. Helles, indirektes Licht ist für die meisten Sansevierien besonders geeignet.

Auch etwas direkte Morgensonne kann vorteilhaft sein, sofern die Pflanze langsam daran gewöhnt wird. Bei sehr intensiver Mittagssonne, insbesondere hinter einem Glasfenster im Sommer, können dagegen unschöne Flecken oder Verbrennungen auf den Blättern entstehen.

Wenn Ihre Sansevieria bisher in einer dunklen Ecke steht, sollten Sie sie schrittweise an einen helleren Standort gewöhnen. Eine plötzliche Veränderung der Lichtverhältnisse ist nicht notwendig. Beobachten Sie, wie die Pflanze reagiert, und passen Sie ihren Standort bei Bedarf an.

Ein zu dunkler Platz kann dazu führen, dass das Wachstum langsamer wird. Außerdem kann es schwieriger sein, die Bedingungen zu schaffen, unter denen eine Blüte entsteht. Helligkeit allein reicht allerdings nicht aus. Auch das Alter der Pflanze, ihre allgemeine Gesundheit, die Jahreszeit und die Versorgung mit Wasser beeinflussen ihre Entwicklung.

Praktischer Tipp: Drehen Sie den Topf gelegentlich ein wenig, damit die Pflanze gleichmäßig Licht erhält. Stellen Sie ihn jedoch nicht ständig an einen anderen Ort. Ein möglichst stabiler Standort hilft dabei, unnötigen Stress zu vermeiden.

2. Richtig gießen: Weniger ist häufig mehr

Einer der häufigsten Fehler bei der Pflege der Sansevieria ist zu häufiges Gießen. Da die Pflanze Wasser in ihren fleischigen Blättern speichern kann, benötigt sie deutlich weniger Wasser als viele andere Zimmerpflanzen. Wird die Erde dauerhaft feucht gehalten, können die Wurzeln Schaden nehmen und im schlimmsten Fall faulen.

Deshalb sollten Sie sich nicht strikt an einen festen Gießplan halten. Die Regel, einmal pro Woche zu gießen, ist nicht für jede Wohnung und jede Jahreszeit geeignet. Entscheidend ist vielmehr, wie schnell das Substrat trocknet.

Im Sommer kann die Erde bei hohen Temperaturen und ausreichend Licht schneller austrocknen. Im Winter wächst die Pflanze häufig langsamer, sodass sie weniger Wasser benötigt. In einem kühlen Raum kann es deshalb notwendig sein, die Gießabstände deutlich zu verlängern.

Prüfen Sie vor jedem Gießen die Feuchtigkeit der Erde. Stecken Sie dazu einen Finger einige Zentimeter tief in das Substrat. Fühlt es sich noch feucht an, sollten Sie mit dem Gießen warten. Ist die Erde weitgehend trocken, können Sie Wasser hinzufügen.

Gießen Sie anschließend so, dass der Wurzelbereich ausreichend befeuchtet wird. Überschüssiges Wasser muss problemlos durch die Abzugslöcher des Topfes ablaufen können. Lassen Sie den Topf nicht dauerhaft in einem mit Wasser gefüllten Übertopf oder Untersetzer stehen.

Ein weiteres Anzeichen für falsches Gießen sind weiche, gelbliche oder dunkle Blattbereiche. Wenn die Blätter ungewöhnlich weich werden und die Erde lange nass bleibt, sollten Sie die Wurzeln kontrollieren. Trockene, braune Blattspitzen können dagegen verschiedene Ursachen haben, beispielsweise unregelmäßige Wasserversorgung, Salzansammlungen oder andere ungünstige Standortbedingungen.

Praktischer Tipp: Verwenden Sie möglichst zimmerwarmes Wasser und achten Sie darauf, dass der Topf gut abtrocknen kann. Eine Sansevieria verträgt eine kurze Trockenphase normalerweise besser als dauerhaft nasse Erde.

3. Das passende Substrat für gesunde Wurzeln…

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