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Mit diesen Tipps bringen Sie Ihre Sansevieria zum Blühen und verströmen einen herrlichen Duft in Ihrem ganzen Haus

simo simo 20 Min. Lesezeit

3. Das passende Substrat für gesunde Wurzeln

Neben dem richtigen Gießen spielt die Beschaffenheit der Erde eine wichtige Rolle. Sansevierien benötigen ein Substrat, das Wasser aufnehmen kann, gleichzeitig aber überschüssige Feuchtigkeit schnell ableitet. Normale Blumenerde kann zu dicht sein und das Wasser zu lange speichern, insbesondere wenn sie überwiegend aus feinen, stark wasserhaltenden Bestandteilen besteht.

Eine lockere, gut durchlässige Mischung ist deshalb empfehlenswert. Sie können beispielsweise hochwertige Zimmerpflanzenerde mit mineralischen Bestandteilen wie Bims, Perlit oder geeignetem grobem Sand mischen. Auch spezielle Kakteen- und Sukkulentenerde kann sich eignen, sofern sie ausreichend durchlässig ist.

Ebenso wichtig ist der richtige Pflanzbehälter. Ein Topf mit Abzugslöchern erleichtert den Wasserabfluss und verringert das Risiko von Staunässe. Ein dekorativer Übertopf ist ebenfalls möglich, sofern Sie überschüssiges Wasser nach dem Gießen entfernen.

Verwenden Sie keinen übermäßig großen Topf. Wenn der Wurzelballen im Verhältnis zum Behälter sehr klein ist, kann die Erde länger feucht bleiben, als es der Pflanze guttut. Ein passender Topf erleichtert es, die Feuchtigkeit besser zu kontrollieren.

Wenn Sie Ihre Sansevieria umtopfen möchten, ist das Frühjahr häufig ein geeigneter Zeitpunkt. Wählen Sie einen Topf, der nur etwas größer als der bisherige ist, und behandeln Sie die Wurzeln vorsichtig. Anschließend sollten Sie die Pflanze nicht sofort übermäßig gießen, insbesondere wenn beim Umtopfen Wurzeln beschädigt wurden.

4. Düngemittel: So versorgen Sie Ihre Sansevieria mit Nährstoffen

Sansevierien benötigen vergleichsweise wenige Nährstoffe. Trotzdem kann eine gelegentliche Düngung während der Wachstumsperiode sinnvoll sein. Besonders bei Pflanzen, die über längere Zeit im selben Topf stehen, können die verfügbaren Nährstoffe im Substrat allmählich abnehmen.

Im Frühjahr und Sommer können Sie einen ausgewogenen Flüssigdünger für Zimmerpflanzen oder einen geeigneten Kakteen- und Sukkulentendünger verwenden. Halten Sie sich an die Dosierung auf der Verpackung und verwenden Sie lieber eine zurückhaltende Menge, als die Pflanze mit zu vielen Nährstoffen zu versorgen.

Eine monatliche Düngung kann unter geeigneten Bedingungen ausreichen, ist aber nicht grundsätzlich notwendig. Wenn die Pflanze bei wenig Licht steht oder während des Winters kaum wächst, sollten Sie die Düngung reduzieren oder vorübergehend aussetzen.

Zu viel Dünger kann sich im Substrat ansammeln und die Wurzeln belasten. Außerdem führt eine stärkere Düngung nicht automatisch dazu, dass die Sansevieria blüht. Eine übermäßige Nährstoffversorgung ist daher keine geeignete Methode, um eine Blütenbildung zu erzwingen.

Manche Pflanzenfreunde verwenden natürliche Hausmittel wie Eierschalen oder Wasser, in dem Kartoffelschalen gekocht wurden. Bei solchen Methoden ist jedoch Vorsicht geboten. Eierschalen setzen ihren enthaltenen Kalk nur langsam frei und sind keine vollständige Nährstoffversorgung. Kartoffelwasser kann je nach Zubereitung Stärke und gelöste Stoffe enthalten, liefert aber keine zuverlässig abgestimmte Nährstoffmischung. Gesalzenes Kartoffelwasser ist für Zimmerpflanzen ungeeignet.

Wenn Sie natürliche Alternativen bevorzugen, sollten Sie darauf achten, dass keine Speisereste, Salze oder leicht verderblichen organischen Bestandteile in der Erde zurückbleiben. Diese können unangenehme Gerüche verursachen oder Trauermücken und andere unerwünschte Organismen begünstigen.

Praktischer Tipp: Verwenden Sie während der Wachstumsperiode einen geeigneten Pflanzendünger in moderater Dosierung. Eine ausgewogene Versorgung ist verlässlicher als die ausschließliche Verwendung einzelner Küchenreste.

5. Die richtige Temperatur und Luftfeuchtigkeit…

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