9. Folgen früherer Verletzungen
Auch eine frühere Verletzung kann eine feste Stelle unter der Haut hinterlassen. Nach Schnitt-, Stich- oder Brandverletzungen kann sich Narbengewebe bilden, das sich deutlich von der umliegenden Haut unterscheidet.
Manchmal bleibt nach einer Verletzung ein kleiner Fremdkörper, beispielsweise ein Holzsplitter, im Gewebe zurück. Das kann eine lokale Entzündungsreaktion auslösen.
Wenn sich ein Knötchen genau an der Stelle einer früheren Verletzung entwickelt, ist diese Information für die ärztliche Beurteilung hilfreich. Bei zunehmender Rötung, Wärme, Schmerzen oder austretender Flüssigkeit sollte die Stelle zeitnah untersucht werden.
Wann sollte man Knötchen an den Fingern untersuchen lassen?
Viele Veränderungen an den Händen sind gutartig. Trotzdem gibt es Anzeichen, bei denen du nicht zu lange warten solltest.
- Das Knötchen wächst schnell oder verändert deutlich seine Form.
- Die Haut verändert ihre Farbe oder die Stelle beginnt ohne erkennbare Ursache zu bluten.
- Es entstehen offene Wunden, die nicht abheilen.
- Die Stelle ist anhaltend schmerzhaft oder zunehmend geschwollen.
- Die Haut ist deutlich gerötet oder warm, insbesondere bei zusätzlicher Flüssigkeitsabsonderung.
- Es treten Taubheitsgefühle, Schwäche oder Bewegungseinschränkungen auf.
- Ein Finger lässt sich zunehmend schlechter beugen oder strecken.
Bei rasch zunehmender Rötung und Schwellung, starken Schmerzen, Fieber oder einer deutlichen Verschlechterung solltest du dringend medizinische Hilfe suchen. Bei anhaltenden, unerklärlichen oder sich verändernden Knötchen ist ein regulärer Arzttermin sinnvoll.
Was passiert bei einer ärztlichen Untersuchung?
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