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Druck im Kopf bei Hunden oder Katzen: ein Anzeichen, das Anlass zur Sorge geben sollte

simo simo 3 Min. Lesezeit

Unsere Haustiere haben ihre eigene Sprache. Sie sprechen zwar nicht, aber ihr Verhalten ist voller subtiler, oft unauffälliger Signale, die uns darauf aufmerksam machen können, wenn es ihnen nicht gut geht. Eine scheinbar harmlose Geste – wie das Drücken des Kopfes gegen eine Wand oder eine andere Oberfläche – kann tatsächlich ein Anzeichen für ein ernstes gesundheitliches Problem sein. Kennen Sie dieses Phänomen?

Dieses seltsame Verhalten sollte nicht ignoriert werden.

Es mag amüsant erscheinen, wenn Ihre Katze oder Ihr Hund den Kopf regungslos an eine Wand lehnt … doch es ist kein Spiel und keine Laune. Dieses Verhalten nennt man „Kopfpressen“.  Es  äußert sich meist in einer fixierten Haltung: Das Tier bleibt stehen oder sitzen und presst den Kopf gegen eine Wand oder ein Möbelstück, manchmal mehrere Minuten lang.

Diese Geste könnte eine Reaktion auf neurologische Schmerzen oder inneres Unbehagen sein.

Warum verhält sich ein Tier so?

Druck im Kopf kann verschiedene schwerwiegende medizinische Ursachen haben, darunter:

  • Entzündung des Gehirns ( Enzephalitis )
  • Eine neurologische Erkrankung ( Epilepsie, Tumor, Meningitis )
  • Vergiftung ( Haushaltsprodukte, giftige Pflanzen )
  • Eine unbemerkte Kopfverletzung
  • Ein Schlaganfall ( Gefäßinfarkt )
  • Intrakranielle Hypertension

In allen Fällen handelt es sich bei dieser Geste um eine Reaktion auf  tiefen Schmerz oder Unbehagen im Nervensystem . Sie dient dem Tier dazu,   ein Gefühl des Unbehagens zu lindern oder sich davor zu schützen .

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