
Während der Behandlung wurden dieser Patientin Goldnadeln um ihre schmerzenden Gelenke herum eingesetzt. Anders als bei der herkömmlichen Methode, bei der die Nadeln nach der Behandlung entfernt werden, verblieben diese Mikronadeln im Gewebe. Das Ziel? Die positiven Effekte der Stimulation langfristig zu erhalten.
Diese Technik, die manchmal auch als „permanente Akupunktur “ bezeichnet wird, wird in einigen asiatischen Ländern noch immer angewendet, insbesondere zur Linderung chronischer Schmerzen. Winzige, sterile Drähte aus Gold oder chirurgischem Stahl werden eingeführt und verbleiben dort – manchmal jahrelang oder sogar ein Leben lang.
Eine unerwartete Entdeckung… aber nicht ohne Folgen
Bei einer routinemäßigen Röntgenuntersuchung entdeckten die Ärzte überrascht Hunderte winziger, glänzender Nadeln, die um ihre Knie verstreut waren. Dieser ungewöhnliche Befund rief sowohl Erstaunen als auch Vorsicht hervor. Gold ist zwar ein inertes und im Allgemeinen gut verträgliches Metall, doch ist das längere Vorhandensein von Fremdkörpern im Körper nie harmlos.
Laut Experten für medizinische Bildgebung können diese Nadeln bestimmte Körperbereiche auf Röntgenbildern verdecken und so die Diagnose anderer Probleme erschweren. Vor allem aber verkomplizieren sie MRT-Untersuchungen erheblich: Es besteht die Gefahr, dass sich die Nadeln im Magnetfeld bewegen und dadurch empfindliches Gewebe schädigen.
Akupunktur: Nutzen oder Placebo-Effekt?
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