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Das „Sauberkeitsparadoxon“: Warum selteneres Duschen der Schlüssel zu gesünderer Haut ab 65 Jahren sein könnte.

Omar Omar 4 Min. Lesezeit

Entgegen der landläufigen Meinung ist tägliches Duschen eine relativ neue Gewohnheit. Lange Zeit wurde Hygiene anders praktiziert: kürzer, oberflächlicher und mit sehr wenigen Produkten. Heute kann übertriebene Sauberkeit, insbesondere ab 65 Jahren, dem Hautgefühl schaden.

Zu häufiges Waschen stört das natürliche Gleichgewicht der Haut, insbesondere die Hautmikrobiota, die aus nützlichen Mikroorganismen besteht. Ist diese Mikrobiota geschwächt, reagiert die Haut empfindlicher, wird trockener und verliert an Elastizität.

Welche Frequenz ist nach dem 65. Lebensjahr angemessen?

Für einen aktiven Menschen, dessen Alltag nicht besonders schmutzig ist, reichen zwei bis drei Duschen pro Woche in der Regel aus. Diese Häufigkeit ermöglicht eine gründliche Reinigung der Haut, ohne sie unnötig zu reizen.

Zwischen den Duschen genügt eine gezielte Reinigung, um sich frisch zu fühlen. Dabei handelt es sich um eine „sanfte Reinigung“: ein sauberer, feuchter Waschlappen, lauwarmes Wasser und ein sehr mildes Reinigungsmittel, das nur auf wichtige Bereiche wie Achseln, Füße und Intimbereich aufgetragen wird. Diese Methode respektiert das natürliche Gleichgewicht der Haut und gewährleistet gleichzeitig optimale Hygiene.

Weniger Duschen, aber auch mehr Sicherheit

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