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Darum sollten Sie Ihre Nudeln niemals im Spülbecken abgießen.

Omar Omar 3 Min. Lesezeit

Haben Sie schon mal eine leckere, selbstgemachte Soße zubereitet, die einfach auf den Tellerboden sinkt und Ihre Nudeln fast nackt zurücklässt? Das ist ganz normal: Öl und Wasser vermischen sich nicht so leicht. Die Folge: Die Soße trennt sich, das Öl setzt sich oben ab, und ein Teil des Geschmacks geht verloren.
Hier kommt das Nudelwasser ins Spiel. Dank seines Stärkegehalts wirkt es als natürlicher Emulgator: Es bindet die Zutaten und verwandelt Ihre Soße in eine cremige Hülle, die perfekt an den Nudeln haftet.

  • Ein zusätzlicher Hauch von Subtilität

Anders als oft angenommen, sorgt Nudelwasser nicht nur für die richtige Konsistenz. Es enthält auch Salz und einen feinen Geschmack, der das Gericht verfeinert. Es ist wie der letzte Schliff, der das Ergebnis mühelos perfektioniert.

  • Was Sie vermeiden sollten: Ihre Nudeln abspülen.

Viele spülen ihre Nudeln nach dem Kochen ab, damit sie nicht zusammenkleben. Keine gute Idee! Der dünne Stärkefilm, der auf der Oberfläche zurückbleibt, sorgt nämlich dafür, dass die Soße gut haftet. Durch das Abspülen geht dieses kulinarische Potenzial verloren. Die Folge: Die Soße perlt ab, anstatt die Nudeln wie in italienischen Trattorien zu umhüllen.

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