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Was sind diese weißen Linien, die Flugzeuge am Himmel hinterlassen, und woher kommen sie?

Omar Omar 4 Min. Lesezeit

Sie haben bestimmt schon einmal an einem klaren Morgen die langen weißen Streifen hinter einem Flugzeug gesehen. Manchmal kreuzen sie sich, als würde jemand spielerisch geheime Muster auf einen hellblauen Hintergrund zeichnen. Warum tauchen sie an manchen Tagen auf und verschwinden an anderen genauso schnell wieder? Hinter diesen leuchtenden Streifen verbirgt sich ein sehr reales Phänomen … doch die Lösung ist nie das, was man zunächst vermuten würde.

Woher kommen die weißen Kondensstreifen von Flugzeugen eigentlich?

Der Ausgangspunkt ist eigentlich ganz einfach: Wenn ein Flugzeug in großer Höhe fliegt, ist die Luft extrem kalt und trocken. Gleichzeitig stoßen die Triebwerke heißen Wasserdampf aus, der beim Kontakt mit dieser intensiven Kälte sofort zu winzigen Eiskristallen gefriert. Das ist ein bisschen so, als würde man im Winter seinen Atem sehen: derselbe Effekt, nur in viel größerem Maßstab.

Diese winzigen Kristalle reflektieren das Sonnenlicht, was ihre Brillanz und ihre makellose weiße Farbe erklärt, die an zarte Pinselstriche am Himmel erinnert. Es handelt sich dabei um nichts anderes als kleine, vergängliche Wolken, die durch den Vorbeiflug von Flugzeugen entstehen.

Warum tauchen sie an einem Tag auf… und am nächsten nicht?

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