2. Geschwollene Beine, Knöchel und Füße
Geschwollene Beine oder Füße gehören zu den Beschwerden, die bei einer eingeschränkten Nierenfunktion auftreten können. Die Nieren helfen dabei, überschüssiges Wasser und Natrium aus dem Körper auszuscheiden. Wenn diese Funktion beeinträchtigt ist, kann sich Flüssigkeit im Gewebe ansammeln.
Medizinisch werden solche Flüssigkeitseinlagerungen als Ödeme bezeichnet.
Besonders häufig zeigen sie sich an den Knöcheln, Füßen und Unterschenkeln. Manche Menschen bemerken, dass ihre Schuhe am Abend enger sitzen oder dass sich beim Drücken auf die Haut vorübergehend eine kleine Delle bildet.
Bei bestimmten Nierenerkrankungen kann zusätzlich Eiweiß über den Urin verloren gehen. Dadurch verändert sich der Flüssigkeitshaushalt des Körpers, was Schwellungen begünstigen kann.
Allerdings sind geschwollene Beine kein eindeutiger Beweis für eine Nierenerkrankung. Auch langes Sitzen, langes Stehen, bestimmte Medikamente, Venenerkrankungen sowie Herz- oder Leberprobleme können Flüssigkeitseinlagerungen verursachen.
Entscheidend ist deshalb, wann die Schwellungen auftreten, wie stark sie sind und ob weitere Beschwerden hinzukommen.
Wenn beide Beine wiederholt anschwellen, die Schwellungen über Nacht nicht zurückgehen oder gleichzeitig das Körpergewicht innerhalb weniger Tage deutlich zunimmt, sollte eine ärztliche Untersuchung erfolgen.
Besonders wichtig ist es, auf zusätzliche Symptome zu achten. Treten Schwellungen zusammen mit Atemnot, Brustschmerzen oder einer plötzlich starken Verschlechterung des Allgemeinzustands auf, ist sofortige medizinische Hilfe erforderlich.
Was du tun kannst: Beobachte, ob die Schwellungen regelmäßig auftreten und ob sich deine Urinmenge verändert. Versuche nicht, Flüssigkeitseinlagerungen eigenständig mit entwässernden Medikamenten zu behandeln. Die richtige Therapie hängt von der Ursache ab und sollte medizinisch festgelegt werden.
3. Ständige Müdigkeit und ungewöhnliche Erschöpfung
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