Die Wachsblume (Hoya carnosa) gehört zu den Pflanzen, die mit ihren ungewöhnlichen Blüten sofort auffallen. Die kleinen, sternförmigen Blüten wirken fast wie aus Wachs oder Porzellan gefertigt und können bei guten Bedingungen in dichten Blütenständen erscheinen.
Viele Pflanzenfreunde sind allerdings enttäuscht, wenn ihre Hoya zwar kräftig wächst, aber kaum Blüten bildet. Dabei liegt das Problem nicht unbedingt an der Pflanze selbst. Häufig spielen Licht, Wasser, Temperatur, Standort und Topfgröße eine wichtige Rolle.
Die Wachsblume kann sowohl als Hängepflanze als auch als Kletterpflanze kultiviert werden. Wenn ihre langen Triebe nach unten wachsen sollen, eignet sie sich hervorragend für eine Blumenampel. Als Kletterpflanze benötigt sie dagegen eine passende Stütze, an der die Triebe geführt werden können.
Der richtige Standort ist entscheidend
Für eine gute Entwicklung braucht die Hoya einen hellen Standort. Gleichzeitig sollte sie vor intensiver direkter Sonne geschützt werden, insbesondere während der heißen Mittagsstunden. Ein heller Platz mit viel indirektem Licht kann deshalb eine gute Wahl sein.
In den warmen Monaten kann die Pflanze auch draußen stehen, sofern sie ausreichend Licht bekommt und vor starker direkter Sonneneinstrahlung geschützt ist. Ein geschützter Platz kann außerdem dabei helfen, die Pflanze vor starkem Wind zu bewahren.
Bei der Wachsblume lohnt es sich, den Standort nicht ständig zu verändern. Gerade während der Knospenbildung kann eine plötzliche Veränderung der Bedingungen dazu führen, dass die Pflanze empfindlich reagiert.
👉 På neste side…
Seite 1 von 3
