Blog

Nivea Blue Creme: Ein Dermatologe analysiert ihre Zusammensetzung und erklärt, wann man sie anwenden sollte… und wann nicht.

Omar Omar 4 Min. Lesezeit

Die Stärke – und zugleich die Schwäche – dieser Creme liegt in ihrer sehr einfachen Zusammensetzung. Sie basiert hauptsächlich auf okklusiven Ölen wie Vaseline oder Paraffin. Deren Aufgabe ist nicht, die Haut zu verändern, sondern einen Schutzfilm auf ihrer Oberfläche zu bilden.
Konkret bedeutet dies, dass sie den Feuchtigkeitsverlust reduzieren und die Haut vor Kälte, Wind und anderen äußeren Einflüssen schützen. Bei sehr trockener Haut, insbesondere im Winter, kann dieser Schutzeffekt besonders wohltuend sein.
Im Gegensatz zu neueren Hautpflegeprodukten enthält diese Creme jedoch keine gezielten Wirkstoffe wie Antioxidantien, glättende Substanzen oder Inhaltsstoffe, die speziell gegen Hautalterung entwickelt wurden.

Warum das Gesicht mehr Vorsicht erfordert

Hier wird die Meinung des Dermatologen differenzierter. An Körper, Händen oder Füßen kann die blaue Creme ein wirksames Mittel sein. Im Gesicht ist jedoch Vorsicht geboten.
Ihre sehr reichhaltige Textur kann bei manchen Menschen, insbesondere bei Mischhaut oder zu Unreinheiten neigender Haut, ein Gefühl der Erstickung hervorrufen. Die Poren können leichter verstopfen, was für die tägliche Anwendung nicht ideal ist.
Bei reifer Haut geht es nicht nur um Schutz, sondern auch um gezielte Pflege, ohne die Haut zu beschweren oder ihr natürliches Gleichgewicht zu stören.

Eine Wohlfühlcreme, keine intensive Pflegebehandlung

👉 Klicken Sie auf die Schaltfläche unten, um weiterzulesen.

Weiterlesen

Seite 2 von 4