Eierschalen als natürliche Ergänzung
Die gehackten Eierschalen werden in diesem Rezept wegen ihres Kalziumgehalts verwendet.
Kalzium ist ein wichtiger Bestandteil für Pflanzen und spielt eine Rolle bei verschiedenen Wachstumsprozessen. Die Eierschalen sollten möglichst fein zerkleinert werden, bevor sie mit den anderen Zutaten vermischt werden.
Die Rolle von Zitronensaft
Etwas Zitronensaft wird ebenfalls zur Mischung hinzugefügt.
In dem beschriebenen Hausmittel soll die Säure dabei helfen, die Nährstoffaufnahme aus dem Boden zu unterstützen. Dabei sollte jedoch nur eine kleine Menge verwendet werden, da zu viel Säure das Substrat verändern kann.
Zucker hinzufügen
Auch etwas Zucker gehört zur Mischung.
Er wird in diesem Rezept mit den Mikroorganismen im Boden in Verbindung gebracht. Diese können beim Abbau organischer Stoffe eine Rolle spielen.
Wichtig ist jedoch, Zucker nicht in großen Mengen in die Erde zu geben. Eine übermäßige Anwendung kann unerwünschte Auswirkungen haben und beispielsweise Schädlinge oder andere Bodenorganismen anlocken.
So wenden Sie die Mischung an
Vermischen Sie die genannten Zutaten mit Wasser zu einer dünnen Flüssigkeit.
Anschließend geben Sie eine kleine Menge davon in die Erde rund um die Geranie.
Die Erde sollte dabei nicht völlig trocken sein. Es wird empfohlen, die Mischung vorsichtig anzuwenden und die Pflanze nicht mit großen Mengen zu übergießen.
Der ursprüngliche Tipp empfiehlt eine Anwendung ein- bis zweimal pro Woche. Da Hausmittel jedoch nicht standardisiert sind und jede Pflanze andere Bedürfnisse hat, ist eine vorsichtige Anwendung sinnvoller als eine übermäßige Dosierung.
Warum werden Geranien überhaupt gelb?
Gelbe Blätter können verschiedene Ursachen haben.
Manchmal sind ältere Blätter einfach am Ende ihres natürlichen Lebenszyklus. Gelbe Blätter können aber auch durch zu viel Wasser, Staunässe, Nährstoffprobleme, schlechte Lichtverhältnisse oder Schädlinge entstehen.
Deshalb sollte man nicht automatisch davon ausgehen, dass ein gelbes Blatt ausschließlich auf einen Nährstoffmangel zurückzuführen ist.
Kontrollieren Sie zunächst die Erde und die Wurzeln und achten Sie darauf, ob sich weitere Symptome zeigen.
Der richtige Standort ist entscheidend
Seite 2 von 3
