Ein plötzlicher Krampf, der einen aus dem Schlaf reißt. Das Gefühl, von einem Gebäude zu stürzen, eine Treppe hinunterzurennen oder aus dem Bett zu fallen. Manchmal wird das Erlebnis von einer kurzen akustischen oder visuellen Halluzination begleitet.
Wussten Sie schon? Schluckauf ist auch eine Form von myoklonischen Zuckungen, genau wie die bekannten hypnischen Zuckungen!
Warum treten diese Krämpfe auf?
Die Forscher haben noch nicht alle Geheimnisse dieser Erschütterungen gelüftet, aber einige Hinweise geben Aufschluss über ihren Ursprung.

Ein Gehirn im vollen Wandel
Wenn man einschläft, entspannt sich der Körper auf natürliche Weise. Manchmal interpretiert das Gehirn diese plötzliche Entspannung jedoch als Gefahrensignal. Daraufhin sendet es ein Nervensignal an die Muskeln … was den bekannten Schreckreflex auslöst.

Ein Überlebensreflex, den wir von unseren Vorfahren geerbt haben?
Eine evolutionäre Theorie besagt, dass diese Zitteranfälle ein Überbleibsel unserer Vorfahren sind, die in Bäumen schliefen. Das Gehirn würde demnach unsere Reflexe überprüfen, um uns vor einem Sturz in die Tiefe zu bewahren.
Faktoren, die diese Krämpfe verstärken
Bestimmte Faktoren können zum Auftreten dieser nächtlichen Zitteranfälle beitragen:
Stress und Angst: Ein überaktiver Geist sendet selbst im Ruhezustand ständig Signale an den Körper. Koffein und Stimulanzien: Sie verzögern das Einschlafen und erhöhen die Muskelspannung. Sport am späten Abend: Er hält die Muskeln wach und erschwert das Entspannen. Schlafmangel: Ein Schlafdefizit führt zu abruptem und unruhigem Einschlafen.
Sollten wir beunruhigt sein?
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