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Was ist die grüne Masse im Hummer? Alles über Tomalley und seine Risiken

simo simo 5 Min. Lesezeit

Haben Sie schon einmal einen Hummer geöffnet und darin eine überraschend grüne, cremige Masse entdeckt? Vielleicht haben Sie sich gefragt, ob es sich um etwas Essbares handelt oder ob Sie diesen Teil besser entfernen sollten. Die ungewöhnliche Farbe kann zunächst irritieren – besonders, wenn man nicht weiß, was sich im Inneren des Hummers befindet.

Diese grüne Substanz hat sogar einen eigenen Namen: Tomalley. In der Küche wurde sie lange als aromatische Delikatesse geschätzt. Doch hinter ihrem intensiven Geschmack verbirgt sich eine wichtige Frage: Ist Tomalley wirklich unbedenklich?

Hier erfahren Sie, was Tomalley ist, wie es sich von Hummereiern unterscheidet und worauf Sie beim Verzehr achten sollten.

Was genau ist Tomalley?

Tomalley ist die grüne bis olivfarbene Masse, die sich in der Körperhöhle eines Hummers befindet. Sie besteht aus der sogenannten Hepatopankreas, einem Verdauungsorgan, das mehrere wichtige Aufgaben übernimmt.

Dieses Organ produziert Verdauungsenzyme, verarbeitet Nährstoffe und übernimmt Funktionen, die bei anderen Tieren teilweise von Leber und Bauchspeicheldrüse ausgeführt werden.

Die weiche, cremige Konsistenz und die intensive Meeresnote haben dazu geführt, dass Tomalley in manchen kulinarischen Traditionen als besondere Zutat gilt. Es wurde beispielsweise zum Aromatisieren von Saucen und Suppen verwendet.

Allerdings bedeutet seine traditionelle Verwendung nicht automatisch, dass sein Verzehr gesundheitlich unbedenklich ist.

Tomalley oder Hummereier: Woran erkennt man den Unterschied?

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