Unkraut gehört für viele Gartenbesitzer zu den lästigsten Aufgaben. Kaum wurde eine Fläche sauber gemacht, tauchen schon wieder kleine Pflanzen zwischen Pflastersteinen, in Fugen, auf der Terrasse oder an anderen unerwünschten Stellen auf.
Besonders ärgerlich ist Unkraut dort, wo es mit Zierpflanzen oder Gemüse konkurriert. Gleichzeitig möchten viele Menschen im eigenen Garten möglichst auf aggressive chemische Mittel verzichten.
Es gibt einige einfache Hausmittel, die traditionell zur Unkrautbekämpfung eingesetzt werden. Allerdings sind nicht alle Methoden für jede Fläche geeignet. Manche Mittel können auch erwünschte Pflanzen schädigen oder den Boden belasten.
1. Backpulver gegen Unkraut in Fugen
Backpulver wird häufig als Hausmittel gegen kleine Unkrautpflanzen empfohlen, die zwischen Fliesen, Pflastersteinen oder in schmalen Rissen wachsen.
Bei einzelnen Pflanzen in solchen Fugen kann man eine kleine Menge direkt auf die betroffene Stelle geben. Besonders wichtig ist dabei, das Mittel nicht wahllos auf Beete oder die Erde rund um andere Pflanzen zu verteilen.
Backpulver ist kein garantiertes Mittel, mit dem Unkraut dauerhaft verschwindet. Bei größeren oder tief verwurzelten Pflanzen kann mechanisches Entfernen wesentlich sinnvoller sein.
2. Salz – wirksam, aber mit Vorsicht
Auch Salz wird traditionell verwendet, um unerwünschte Pflanzen zum Absterben zu bringen. Eine konzentrierte Salzlösung kann Pflanzen stark schädigen, weil sie den Wasserhaushalt der Pflanzen und des Bodens beeinflusst.
Genau deshalb sollte Salz nicht einfach auf Gartenbeete oder größere Bodenflächen gestreut werden. Es kann nämlich nicht nur Unkraut treffen, sondern auch erwünschte Pflanzen beeinträchtigen und die Bodenbedingungen verändern.
Wenn überhaupt, sollte eine solche Methode nur sehr gezielt an Stellen eingesetzt werden, an denen keine anderen Pflanzen wachsen sollen, beispielsweise in bestimmten Fugen.
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