Man gießt sie, stellt sie ans Licht, spricht sogar manchmal mit ihnen … und trotzdem wirken die Pflanzen mürrisch. Stumpfe Blätter, keine Blüten, langsames Wachstum: Die Enttäuschung ist groß, besonders wenn man von einem üppig grünen Interieur oder einem farbenfrohen Garten träumt. Was, wenn die Lösung schon im Gewürzregal versteckt ist? Ein ganz einfacher Tipp, der unter Naturgärtnern weitergegeben wird, gewinnt immer mehr an Bedeutung: Zimt zur Stärkung der Pflanzen. Bevor Sie jetzt die Augen verdrehen, lesen Sie weiter …
Warum blühen manche Pflanzen einfach nicht?

Die Blüte ist niemals Zufall. Damit eine Pflanze blüht, benötigt sie ein präzises Gleichgewicht von Licht, Wasser, Nährstoffen und regelmäßiger Pflege. Schon die geringste Störung kann diesen ansonsten natürlichen Prozess beeinträchtigen.
Zu viel Wasser, nährstoffarme Erde oder zu hohe Luftfeuchtigkeit schwächen die Pflanze. Sie konzentriert ihre Energie dann auf das Überleben anstatt auf die Blütenbildung. Die Blätter vergilben oft und die Pflanze wirkt müde.
Zimt, viel mehr als nur ein Gewürz

Zimt ist für seinen warmen und beruhigenden Duft bekannt und besitzt zudem interessante Eigenschaften für den naturnahen Gartenbau. In Maßen verwendet, trägt er zu einem gesünderen Wurzelbereich bei.
Im Boden kann Zimt dazu beitragen, Probleme durch Staunässe zu reduzieren und das Nährstoffgleichgewicht im Substrat zu erhalten. Er wird auch oft in Erzählungen von Großmüttern erwähnt, die ihn als hilfreich für geschwächte oder frisch umgepflanzte Pflanzen einsetzen.
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