Nach einer Schröpfbehandlung können kreisförmige rote, violette oder dunkel gefärbte Hautstellen entstehen. Diese sehen manchmal wie Blutergüsse aus.
Sie entstehen durch den Unterdruck, der kleine Blutgefäße unter der Haut beeinflussen kann. Die Verfärbungen verschwinden normalerweise innerhalb einiger Tage bis Wochen.
Die Stärke der Hautverfärbung hängt unter anderem von der Intensität des Unterdrucks, der Dauer der Behandlung und der individuellen Empfindlichkeit der Haut ab.
Die Flecken sind nicht automatisch ein Zeichen dafür, dass besonders viele „Giftstoffe“ aus dem Körper entfernt wurden. Die häufig verbreitete Vorstellung einer Entgiftung durch Schröpfen ist wissenschaftlich nicht ausreichend belegt.
Kann Schröpfen den Körper entgiften?
Eine häufige Behauptung über Schröpfen lautet, dass dadurch Giftstoffe aus dem Körper entfernt würden.
Für diese Aussage gibt es keine ausreichenden wissenschaftlichen Belege. Der menschliche Körper besitzt bereits komplexe Systeme zur Verarbeitung und Ausscheidung von Stoffwechselprodukten, insbesondere über Leber und Nieren.
Die vorübergehenden Hautverfärbungen nach dem Schröpfen sol
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